Frischgekürte Weltmeister und US-Comeback am Swiss Cup Zürich

Das finale und hochkarätige Starterfeld für den Swiss Cup Zürich vom 3. November 2019 steht fest und verspricht wiederum ein grosses Turnspektakel. Das Team USA gibt dieses Jahr mit der Weltmeisterin Jade Carey und Teamkollege Allan Bower sein Comeback am Swiss Cup Zürich. Russland tritt mit dem mehrfachen Weltmeister Artur Dalaloyan und WM-Silbermedaillengewinnerin Aleksandra Schtschekoldina an. Für die Schweiz gehen die Teams Giulia Steingruber/Oliver Hegi und Ilaria Käslin/Pablo Brägger an den Start.

Die internationale Turnelite ist am 3. November 2019 mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld zu Gast am Swiss Cup Zürich. Angeführt wird das Feld von Artur Dalaloyan, der an der WM in Stuttgart insgesamt viermal Edelmetall gewonnen hat. Mit dem russischen Team krönte er sich zum Weltmeister. In Zürich versucht nun der Russe, gemeinsam mit Alexandra Schtschekoldina (WM-Silber mit dem Team), sein Turnjahr 2019 mit dem Gewinn der «Swiss Cup Zürich»-Trophäe zu krönen.

Hallenstadion-Premiere von Team USA
Zum ersten Mal seit dem Umzug des Swiss Cup Zürich ins Hallenstadion wird ein Team aus den USA teilnehmen. Jade Carey wird als frischgebackene Weltmeisterin die seit Jahren dominierende Turnnation Nummer 1 im Frauenkunstturnen vertreten. Die US-Amerikanerin gewann in Stuttgart mit dem Team die Goldmedaille bei den Frauen. Trotz ihren noch jungen 19 Jahren gewann Carey an Weltmeisterschaften zusätzlich bereits dreimal eine Silbermedaille – zuletzt ebenfalls in Stuttgart am Sprung. Unterstützt wird Carey von Allan Bower, der in Stuttgart Ersatzturner im US-Team war.

Stammgäste und Routiniers
Bereits grosse Erfahrung im Feiern am Swiss Cup Zürich hat derweil Elisabeth Seitz. Die Deutsche ist mit ihren drei Siegen im Hallenstadion die erfolgreichste «Swiss Cup Zürich»-Athletin aller Zeiten. Seitz reist in diesem Jahr zudem als amtierende Titelträgerin an. Ob sie – gemeinsam mit WM-Finalist Andreas Toba – den vierten Sieg realisieren kann, wird sich Anfang November zeigen. Oder zieht allenfalls gar der Ukrainer Oleg Wernjajew mit Seitz gleich? Der amtierende Barren-Olympiasieger und WM-Dritte im Mehrkampf könnte mit einem weiteren Erfolg ebenfalls drei «Swiss Cup Zürich»-Siege auf sein Konto verbuchen. Wernjajew wird mit seiner Landsfrau Diana Warinska antreten.

Ambitionierte Schweizer Teams
Gespannt sein darf man am Swiss Cup Zürich aber auch auf das sportliche Abschneiden aus Schweizer Sicht. Mit Giulia Steingruber und Oliver Hegi als Team Schweiz I und Ilaria Käslin und Pablo Brägger als Team Schweiz II versuchen zwei starke einheimische Equipen, die «Swiss Cup Zürich»-Trophäe nach einem Jahr Unterbruch wieder zurück ins eigene Land zu holen. Es waren auch jene vier Schweizer Turnende, welche am Swiss Cup Zürich 2017 für den Gewinn der Trophäe und den Bronze-Platz gesorgt haben.
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Neuer Wettkampfmodus
Der Swiss Cup Zürich, der hochkarätigste Sportanlass der Schweiz, findet am Sonntag, 3. November 2019 bereits zum 37. Mal statt. Auf diese Austragung hin wurde der Wettkampfmodus angepasst. Bereits nach der ersten Runde (bisher nach zwei) scheiden die beiden Duos mit den wenigsten Punkten aus. Nach dem zweiten Durchgang werden vier weitere Teams eliminiert. Ab den Halbfinals geht es im Cup-System weiter (1. gegen 4./2. gegen 3.). Alle starten bei null. Danach bestreiten die Verlierer-Paare den kleinen, die Sieger den grossen Final. – Spannung ist garantiert.
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