Hallenstadion Zürich mit Turnvergangenheit

Ist man in der Vergangenheit in der meist ausverkauften Zürcher Saalsporthalle an räumliche Grenzen gestossen, so hat der Umzug ins neue Hallenstadion im Jahr 2006 dem Swiss Cup neue Möglichkeiten eröffnet: Während früher maximal 2’350 Zuschauer beherbergt werden konnten, bietet die neue Arena bis zu 11’500 Sitzplätze. Der Erfolg bei der erstmaligen Durchführung im Hallenstadion rechtfertigte den Umzug: 5’500 begeisterte Zuschauer bejubelten den Sieg von Oksana Tschusowitina und Jordan Jovtschev sowie den erstmaligen Podestplatz des Teams Schweiz.

 

Der erfolgreiche Umzug ins Hallenstadion war aber nur der erste Schritt der Organisatoren auf dem Weg, den Swiss Cup zu einem jährlichen Highlight sowohl für Kunstturn-Profis als auch für Turn-Laien zu machen. Der Einsatz modernster technischer Mittel wie Lichteffekte und Musik- und Soundelemente inszenieren heute beim Swiss Cup den Turnsport auf einmalige Art und Weise. Ein attraktives Rahmenprogramm rundet den Event ab. Zusammen mit dem seit jeher erstklassigen Starterfeld wird damit Weltklasse Turnen in Zürich zu einem einmaligen Event-Erlebnis.

Bereits 1945 fanden im Zürcher Hallenstadion Turnwettkämpfe statt, und 1951 pilgerten an dieser Stätte 10’000 Zuschauer an die Schweizer Meisterschaften im Kunstturnen. Zwischen 1955 und 1970 lockten verschiedene Länderkämpfe der Schweizer Nationalmannschaft durchschnittlich 11’000 begeisterte Fans ins Hallenstadion. Beim letzten Länderkampf in der Arena turnte die Schweizer Auswahl am 16. September 1970 vor rund 11’600 Zuschauern gegen Japan und die USA. Die Presse sprach von einem eigentlichen «Kunstturn-Festival».

Der Turnsport soll dank dem Swiss Cup im Hallenstadion zu seiner alten Grösse zurückfinden. Ziel ist es, bei einem breiten Publikum ein Feuer der Begeisterung für einen modernen Turnsport zu entfachen und so die erfolgreiche Geschichte von Turn-Wettkämpfen im Hallenstadion Zürich weiterzuführen.